Kategorie: Magazin

Aktuelles rund um Camping, Wohnmobil und Stellplätze.

  • camping.info Award 2026: Das sind die beliebtesten Ostsee-Campingplätze

    Auf einen Blick: Die Camper haben gewählt: Beim camping.info Award 2026 wurden aus den Bewertungen von mehr als 62.000 Campern die 110 beliebtesten Campingplätze Europas gekürt. Die deutsche Ostseeküste ist ganz vorne dabei – mit dem Campingpark Kühlungsborn sogar auf dem zweiten Platz europaweit. Auch die Insel Fehmarn und die Mecklenburgische Seenplatte glänzen. Wir zeigen, welche Ostsee-Plätze ausgezeichnet wurden – und welche davon du schon bei uns findest.

    Der camping.info Award zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen der Campingbranche – und er ist etwas Besonderes: Nicht Inspektoren, sondern die Camper selbst entscheiden. Für die Ausgabe 2026 flossen über 120.000 echte Gästebewertungen von mehr als 62.000 Campern in die Wertung ein. Heraus kam eine Rangliste der 110 beliebtesten Campingplätze Europas. Das Ergebnis ist ein starkes Signal: Deutschland und besonders die Ostseeküste gehören zu den absoluten Lieblingszielen der Campergemeinde.

    Die Ostsee ganz weit vorne

    Angeführt wird das deutsche Aufgebot vom Campingpark Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern, der es im europaweiten Ranking auf einen sensationellen zweiten Platz schaffte – nur ein einziger Platz auf dem gesamten Kontinent wurde von den Campern noch besser bewertet. Damit ist die mecklenburgische Ostseeküste gleich mit ihrem Aushängeschild an der Spitze vertreten.

    Doch das ist längst nicht alles. Gleich mehrere weitere Ostsee-Plätze landeten unter den Top-Platzierten Europas:

    Die ausgezeichneten Ostsee-Plätze im Überblick

    Rosenfelder Strand Ostsee Camping in Grube (Schleswig-Holstein) erreichte europaweit Rang 6. Der weitläufige, naturnahe Platz an der Lübecker Bucht ist bei Wassersportlern und Familien gleichermaßen beliebt. Campingplatz Ecktannen bei Waren an der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) belegte Rang 8 – ein Naturcampingplatz direkt am größten See der Mecklenburgischen Seenplatte, am Rand des Müritz-Nationalparks. Auf Rang 10 folgte das Ostseecamp Seeblick in Rerik-Meschendorf, ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern.

    Beide erstgenannten Plätze findest du übrigens schon in unserem Verzeichnis – schau dir das Rosenfelder Strand Ostsee Camping in der Lübecker Bucht und den Campingplatz Ecktannen an der Mecklenburgischen Seenplatte genauer an.

    Fehmarn im Höhenflug

    Ein Sonderlob verdient sich die Sonneninsel Fehmarn: Erstmals schafften es gleich sieben Campingplätze der Insel unter die 110 beliebtesten Europas – ein beeindruckender Beleg für die Beliebtheit der schleswig-holsteinischen Ostseeinsel. Zu den bestplatzierten Fehmarn-Plätzen zählt das Camping Klausdorfer Strand auf Rang 11. Den Sonderpreis in der Kategorie „Infrastruktur“ holte sich das Insel-Camp Fehmarn in Meeschendorf – die Gäste lobten vor allem die modernen Sanitäranlagen und die reizvolle Lage direkt an der Küste.

    Ein europaweiter Wettbewerb

    Der camping.info Award wird jährlich vergeben und vergleicht Campingplätze aus ganz Europa – von Skandinavien über die Alpen bis ans Mittelmeer. Dass sich die deutsche Ostseeküste in diesem starken Feld gleich mehrfach in den Top Ten behaupten kann, unterstreicht ihren Rang als eine der führenden Campingregionen des Kontinents. Neben dem Gesamtranking gibt es Sonderpreise in einzelnen Kategorien wie Infrastruktur, Familienfreundlichkeit oder Sanitäranlagen, die einzelne Stärken der Plätze würdigen. Für Campingplatz-Betreiber ist die Auszeichnung ein wertvolles Aushängeschild, für Urlauber eine verlässliche Orientierung – weil sie direkt aus der Erfahrung tausender Gäste stammt.

    Warum Camper-Bewertungen so aussagekräftig sind

    Das Besondere am camping.info Award ist seine Datenbasis: Er beruht ausschließlich auf den Bewertungen echter Gäste. Kriterien wie Sauberkeit der Sanitäranlagen, Freundlichkeit des Personals, Lage, Preis-Leistung und Freizeitangebot fließen direkt aus den Erfahrungen der Camper ein. Anders als bei reinen Sterne-Klassifizierungen spiegelt das Ergebnis also wider, wie zufrieden die Urlauber tatsächlich waren. Genau dieses Prinzip verfolgen auch wir: ehrliche Bewertungen von Campern, nicht von Inspektoren.

    Was das für deine Urlaubsplanung bedeutet

    Die Auszeichnungen sind eine gute Orientierung, wenn du 2026 einen Campingplatz an der Ostsee suchst. Allerdings gilt: Wer auf einem der prämierten Plätze übernachten möchte, sollte früh buchen – die Beliebtheit sorgt gerade in der Hauptsaison für schnelle Ausbuchung. Ein Tipp: Auch abseits der Top-Platzierungen gibt es an der Ostsee viele hervorragende, ruhigere und oft günstigere Plätze. Es lohnt sich, mehrere Optionen zu vergleichen und dabei nicht nur auf den Rang, sondern auch auf die einzelnen Bewertungskriterien und die eigenen Ansprüche zu achten. Wer mit Hund reist, Wert auf Ruhe legt oder eine bestimmte Region bevorzugt, findet manchmal abseits der Award-Liste den perfekten Platz.

    Einen guten Startpunkt für die Recherche bieten unsere Regionsübersichten – etwa zu den besten Campingplätzen auf Rügen oder in der Lübecker Bucht. Dort kannst du Lage, Ausstattung und Karte vergleichen und dir selbst ein Bild machen.

    Häufige Fragen zum camping.info Award 2026

    Wer wählt beim camping.info Award?

    Die Camper selbst: Für 2026 flossen über 120.000 echte Gästebewertungen von mehr als 62.000 Nutzern in die Wertung ein. Ausgezeichnet werden die 110 beliebtesten Campingplätze Europas.

    Welcher deutsche Platz ist am besten platziert?

    Der Campingpark Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern – er erreichte europaweit Rang 2 und ist damit einer der beliebtesten Plätze des gesamten Kontinents.

    Welche Ostsee-Plätze wurden noch ausgezeichnet?

    Unter anderem Rosenfelder Strand Ostsee Camping (Grube, Rang 6), Campingplatz Ecktannen bei Waren (Rang 8), Ostseecamp Seeblick in Rerik (Rang 10) sowie gleich sieben Plätze auf der Insel Fehmarn.

    Sind ausgezeichnete Plätze automatisch die richtige Wahl?

    Die Awards sind eine gute Orientierung, aber nicht das einzige Kriterium. Auch viele nicht platzierte Plätze sind hervorragend – und oft ruhiger und günstiger. Vergleiche daher Lage, Ausstattung und Bewertungen nach deinen eigenen Ansprüchen.

    Quellen: camping.info Award 2026 (camping.info) sowie Tourismus- und Campingmedien zur Preisverleihung (u. a. Tourismus-Service Fehmarn, camperstyle.de), Stand Juli 2026. Platzierungen laut Anbieterangaben.

  • Camping-Rekord 2025: 44,7 Millionen Übernachtungen – der Boom hält an

    Auf einen Blick: Camping in Deutschland bleibt auf Rekordkurs: 2025 zählten die Campingplätze rund 44,7 Millionen Übernachtungen – so viele wie nie zuvor und bereits das vierte Rekordjahr in Folge. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Wir erklären, was hinter dem anhaltenden Camping-Boom steckt, welche Regionen am beliebtesten sind und was das für deinen nächsten Campingurlaub bedeutet.

    Der Trend zum Urlaub im Freien ist ungebrochen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) übernachteten 2025 so viele Menschen wie noch nie auf deutschen Campingplätzen: knapp 44,7 Millionen Mal wurde ein Stellplatz, ein Mietwohnwagen oder eine Lodge gebucht. Das sind rund 4,2 Prozent mehr als im bereits starken Vorjahr 2024 (42,9 Millionen) – und ein deutliches Zeichen, dass Camping längst im Mainstream angekommen ist.

    Vier Rekordjahre in Folge

    2025 war bereits das vierte Rekordjahr in Serie. Besonders eindrucksvoll wird die Entwicklung im längeren Vergleich: Gegenüber dem letzten Vor-Pandemie-Jahr 2019 (35,8 Millionen Übernachtungen) legte die Branche um fast ein Viertel zu. Und blickt man 20 Jahre zurück, hat sich die Zahl der Campingübernachtungen mehr als verdoppelt: 2005 waren es erst 21,7 Millionen – ein Plus von über 105 Prozent. Zum Vergleich: Die Übernachtungen über alle Beherbergungsbetriebe hinweg (also inklusive Hotels und Pensionen) stiegen im selben Zeitraum „nur“ um rund 45 Prozent. Camping wächst also deutlich schneller als der Tourismus insgesamt.

    Warum boomt Camping so?

    Für den anhaltenden Erfolg gibt es mehrere Gründe. Camping steht für Freiheit, Naturnähe und Flexibilität – Werte, die seit der Pandemie einen zusätzlichen Schub bekommen haben. Gleichzeitig hat sich das Bild des Campingurlaubs stark gewandelt: Statt einfachem Zelt und Feldbett prägen heute komfortable Wohnmobile, moderne Caravans, schicke Lodges und Glamping-Angebote die Plätze. Die Neuzulassungen von Reisemobilen und Wohnwagen sind in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. Damit spricht Camping längst nicht mehr nur preisbewusste Urlauber an, sondern auch Familien und Komfortliebhaber, die Natur mit Annehmlichkeiten verbinden möchten.

    Diese Regionen sind am beliebtesten

    Die mit Abstand beliebteste Camping-Destination Deutschlands bleibt die schleswig-holsteinische Ostsee mit rund 3,5 Millionen Übernachtungen – überwiegend von Gästen aus dem Inland. Dahinter folgen der Schwarzwald (2,6 Millionen), die niedersächsische Nordseeküste (2,0 Millionen) und das bayerische Allgäu (1,8 Millionen). Auch die Region Bodensee-Oberschwaben kämpfte sich mit 1,7 Millionen Übernachtungen zurück in die Top 5. Die Zahlen zeigen: Küste und Berge bzw. Seen sind die großen Sehnsuchtsziele der Camper.

    Wer an der Ostsee campen möchte, findet bei uns bereits zahlreiche Plätze – etwa in unseren Übersichten zu den Campingplätzen in der Lübecker Bucht und den besten Campingplätzen auf Rügen. Über die Campingplatz-Suche filterst du gezielt nach Lage und Ausstattung.

    Was das für deinen Urlaub bedeutet

    Der Boom hat auch Schattenseiten: Beliebte Plätze an der Küste und in den Bergen sind in der Hauptsaison früh ausgebucht, und die Preise sind vielerorts gestiegen. Wer flexibel plant, ist klar im Vorteil. Ein paar Tipps: Buche beliebte Strand- und Seeplätze möglichst früh, weiche wenn möglich auf die Vor- und Nachsaison aus, und ziehe auch weniger überlaufene Regionen in Betracht. Oft lohnt der Blick ins Binnenland oder auf kleinere Naturplätze, die ruhiger und günstiger sind als die großen Ferienanlagen an den Hotspots.

    Vom Zelt zum Glamping

    Der Wandel der Branche lässt sich gut an den Angeboten ablesen. Neben klassischen Stellplätzen für Zelt und Wohnwagen setzen immer mehr Plätze auf fest installierte Unterkünfte: möblierte Safari-Zelte, Holz-Chalets, Fässer, Tiny Houses oder Baumhäuser. „Glamping“ – die Wortschöpfung aus „Glamour“ und „Camping“ – macht den Naturaufenthalt auch für Menschen attraktiv, die keine eigene Ausrüstung besitzen oder mehr Komfort wünschen. Gleichzeitig investieren viele Betreiber in moderne Sanitärgebäude, schnelles WLAN, Wärme- und Sonnenstrom sowie Ladepunkte für E-Autos und E-Bikes. Diese Aufwertung erklärt mit, warum Camping heute ein so breites Publikum anspricht – vom Rucksacktouristen bis zur Familie mit hohem Komfortanspruch. Der Preis dafür: Spitzenplätze kosten in der Hauptsaison inzwischen so viel wie ein Mittelklassehotel.

    Camping-Verzeichnis im Aufbau

    Der Rekordtrend zeigt, wie groß das Interesse an gut aufbereiteten Campinginformationen ist. Genau hier setzen wir an: campingplätze.de baut Schritt für Schritt ein ehrliches, werbefreies Verzeichnis auf – mit Lage, Ausstattung, Karte und echten Bewertungen von Campern. Aktuell liegt unser Schwerpunkt auf der Ostseeküste und der Mecklenburgischen Seenplatte, weitere Regionen kommen laufend hinzu. Betreiber können ihren Platz übrigens dauerhaft kostenlos eintragen.

    Häufige Fragen zum Camping-Rekord 2025

    Wie viele Campingübernachtungen gab es 2025 in Deutschland?

    Rund 44,7 Millionen – ein neuer Höchstwert und das vierte Rekordjahr in Folge. Gegenüber 2024 (42,9 Millionen) ist das ein Plus von etwa 4,2 Prozent.

    Wie stark ist Camping langfristig gewachsen?

    In 20 Jahren haben sich die Campingübernachtungen mehr als verdoppelt (2005: 21,7 Millionen). Damit wächst Camping deutlich schneller als der Beherbergungstourismus insgesamt.

    Welche Region ist bei Campern am beliebtesten?

    Die schleswig-holsteinische Ostsee mit rund 3,5 Millionen Übernachtungen, gefolgt von Schwarzwald, niedersächsischer Nordseeküste, Allgäu und Bodensee-Oberschwaben.

    Was treibt den Camping-Boom an?

    Der Wunsch nach Freiheit und Naturnähe, dazu der Trend zu mehr Komfort: Wohnmobile, Lodges und Glamping-Angebote machen Camping für immer mehr Menschen attraktiv.

    Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung zu Campingübernachtungen 2025, sowie Tourismus- und Branchenmedien (Stand 2026). Angaben gerundet.

  • Aus Regenbogen Camp Prerow wird Ahoi Camp Darß

    Auf einen Blick: Einer der traditionsreichsten Campingplätze der deutschen Ostseeküste startet unter neuem Namen durch: Aus dem früheren „Regenbogen Camp Prerow“ ist das Ahoi Camp Darß geworden. Ein neuer Betreiber hat den Platz auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst übernommen und baut das Angebot für die Saison 2026 deutlich aus – mit Kinderprogramm und neuen Freizeiteinrichtungen.

    Der große Campingplatz im Ostseebad Prerow blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon zu DDR-Zeiten war der Zeltplatz direkt hinter dem kilometerlangen Naturstrand von Prerow ein beliebtes Urlaubsziel und einer der größten seiner Art an der Ostsee. Nun beginnt für den Traditionsplatz ein neues Kapitel: Unter dem Namen Ahoi Camp Darß und mit neuem Betreiber geht er 2026 frisch aufgestellt in die Saison.

    Was sich für Urlauber ändert

    Mit dem Betreiberwechsel ist mehr verbunden als nur ein neuer Name. Für die Saison 2026 kündigt der Platz ein erweitertes Angebot an – darunter ein eigenes Kinderprogramm und neue Freizeiteinrichtungen. Damit richtet sich das Ahoi Camp Darß noch stärker an Familien, die an der Ostsee einen aktiven, abwechslungsreichen Campingurlaub suchen. Die unmittelbare Lage am Strand und im Grünen bleibt der größte Trumpf des Platzes.

    Die Lage: Prerow auf dem Darß

    Prerow liegt auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, einem der landschaftlich reizvollsten Abschnitte der deutschen Ostseeküste. Der breite, feine Sandstrand von Prerow gilt als einer der schönsten der Region und geht nahtlos in die ausgedehnten Kiefern- und Buchenwälder des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft über. Wanderwege, Radrouten und der berühmte Darßer Weststrand mit seinen vom Wind geformten Bäumen liegen praktisch vor der Tür. Wer Natur, Strand und Ruhe verbinden möchte, ist hier richtig.

    Camping mit Tradition – neu gedacht

    Der Generationswechsel beim Prerower Platz ist Teil eines größeren Trends an der Ostsee: Viele alteingesessene Campingplätze investieren in modernere Sanitäranlagen, Komfort-Stellplätze, bessere Freizeitangebote und digitale Buchungssysteme, um mit den gestiegenen Ansprüchen der Gäste Schritt zu halten. Für Urlauber bedeutet das in der Regel mehr Komfort – oft aber auch höhere Preise. Umso wichtiger ist es, Leistungen und Ausstattung der Plätze genau zu vergleichen.

    Prerow und der Darß für Camper

    Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist bei Campern seit Jahrzehnten beliebt. Neben dem großen Platz in Prerow gibt es weitere Stell- und Campingplätze in den Orten entlang der Küste. Die Region punktet mit kinderfreundlichen Stränden, flach abfallendem Wasser, einer lebendigen Seebäder-Kultur und dem Nationalpark direkt nebenan. Im Herbst zieht das Spektakel des Kranichzugs Zehntausende Vögel – und viele Naturbegeisterte – an die Boddenküste. Damit ist der Darß ein Ganzjahresziel für naturnahen Urlaub.

    Anreise und beste Reisezeit

    Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst erreichst du mit dem Auto über die B105 und die Anschlussstraßen Richtung Zingst und Prerow; der nächste größere Bahnhof ist Barth, von dort geht es per Bus weiter. Als beste Reisezeit für einen Strandurlaub gelten die Monate Juni bis September, wenn das Ostseewasser angenehme Badetemperaturen erreicht. Doch auch Frühjahr und Herbst haben ihren Reiz: Im Mai zeigt sich die Natur des Nationalparks von ihrer frischesten Seite, und der Herbst lockt mit dem eindrucksvollen Kranichzug und einsamen Stränden. Wer in der Nebensaison kommt, profitiert zudem von ruhigeren Plätzen und meist günstigeren Preisen.

    Ein Stück Ostsee-Geschichte

    Dass ausgerechnet der Prerower Platz neu durchstartet, hat Symbolkraft: Kaum ein anderer Campingplatz steht so sehr für die lange Tradition des Ostsee-Campings. Generationen von Urlaubern haben hier ihre Sommer verbracht – erst mit dem Zelt, später mit Wohnwagen und Reisemobil. Der behutsame Neustart unter neuem Namen zeigt, dass klassische Plätze mit Investitionen und frischen Ideen auch für die kommenden Camper-Generationen attraktiv bleiben können.

    So findest du den passenden Platz an der Ostsee

    Ob Darß, Usedom oder Rügen – die deutsche Ostseeküste bietet Campingplätze für jeden Geschmack, vom einfachen Naturplatz bis zur komfortablen Ferienanlage. In unserem Verzeichnis kannst du Plätze nach Lage und Ausstattung vergleichen, etwa in unserer Übersicht der besten Campingplätze auf Rügen. Über die Campingplatz-Suche filterst du gezielt nach Strandnähe, Hund erlaubt oder Stromanschluss. Wir bauen das Verzeichnis für die gesamte Ostseeküste laufend aus – Schritt für Schritt, ehrlich und werbefrei aufbereitet.

    Häufige Fragen zum Ahoi Camp Darß

    Wie hieß das Ahoi Camp Darß früher?

    Der Platz in Prerow trug zuletzt den Namen „Regenbogen Camp Prerow“ und war zu DDR-Zeiten als großer Zeltplatz bekannt. Seit dem Betreiberwechsel heißt er Ahoi Camp Darß.

    Was ist 2026 neu?

    Der neue Betreiber baut das Angebot aus – unter anderem mit einem Kinderprogramm und neuen Freizeiteinrichtungen. Damit richtet sich der Platz verstärkt an Familien.

    Wo liegt der Campingplatz?

    Im Ostseebad Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, direkt hinter dem langen Sandstrand und am Rand des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.

    Ist der Darß für Familien geeignet?

    Ja. Flach abfallende, kinderfreundliche Strände, viel Natur und ein zunehmend familienorientiertes Angebot machen die Region zu einem beliebten Ziel für den Campingurlaub mit Kindern.

    Quelle: Aktuelle Berichterstattung zum Betreiberwechsel des Campingplatzes Prerow / Ahoi Camp Darß (u. a. Nordkurier), Stand Juni 2026. Angaben zu Ausstattung und Angeboten können sich ändern; maßgeblich sind die Informationen des Platzbetreibers.

  • Campingpreise an der Ostsee 2026: Das kostet eine Nacht in MV

    Auf einen Blick: Camping an der Ostsee bleibt der Deutschen liebste Form des Sommerurlaubs – wird 2026 aber spürbar teurer. Eine Nacht am Meer kostet in Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt rund 49 Euro, ein Plus von etwa sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wir zeigen, was Stellplätze 2026 kosten, welche versteckten Zusatzkosten den Preis treiben und wie du trotzdem günstig an die Küste kommst.

    Die Ostsee ist und bleibt die beliebteste Campingregion Deutschlands: Allein Schleswig-Holstein zählt rund 3,4 Millionen, Mecklenburg-Vorpommern etwa 3,1 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen pro Jahr. Doch der Boom hat seinen Preis – im wahrsten Sinne. Für die Saison 2026 melden Branchenbeobachter erneut steigende Übernachtungspreise, besonders an den begehrten Küstenplätzen.

    Das kostet eine Campingnacht 2026

    Nach aktuellen Erhebungen zahlen Camper an der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste 2026 im Mittel rund 49 Euro pro Nacht für zwei Personen samt Stellplatz und Standardausstattung. Damit ist Mecklenburg-Vorpommern das teuerste der drei deutschen Küstenländer. Zum Vergleich: An der mecklenburgischen Ostseeküste liegt der Durchschnitt bei etwa 48 Euro, im Binnenland der Mecklenburgischen Seenplatte dagegen nur bei rund 40 Euro. Gegenüber dem Vorjahr sind die Preise an der Küste um etwa sieben Prozent gestiegen.

    Große Spannbreite je nach Platz und Saison

    Der Durchschnitt verdeckt allerdings eine erhebliche Spannbreite. Einfache Zeltplätze gibt es in der Nebensaison schon ab rund 19 Euro pro Nacht. Ein Wohnmobilstellplatz mit Stromanschluss startet vielerorts bei etwa 35 Euro, ein Wohnwagenplatz in erster Strandreihe mit Strom kostet schnell ab 45 Euro aufwärts. In der Hochsaison und an Top-Plätzen mit Pool, Animation und direktem Strandzugang liegen die Preise deutlich höher.

    Vorsicht bei den Zusatzkosten

    Wer den Endpreis vergleichen will, sollte nicht nur auf den Stellplatzpreis schauen. Zahlreiche Posten werden auf vielen Plätzen separat berechnet und summieren sich schnell: Strom (oft nach Verbrauch oder pauschal), warme Duschen, die Mitnahme von Hunden, zusätzliche Personen, die ortsübliche Kurtaxe, ein zweiter Parkplatz, der beliebte Brötchenservice am Morgen oder der Aufpreis für einen Komfort-Stellplatz mit eigenem Sanitärbereich. Gerade an stark nachgefragten Küstenplätzen können diese Extras den Übernachtungspreis um etliche Euro pro Tag erhöhen.

    So campst du günstiger an der Ostsee

    Trotz steigender Preise muss Camping an der Ostsee kein Vermögen kosten. Mit ein paar Kniffen lässt sich sparen:

    Nebensaison wählen: Mai, Juni und September bieten oft mildes Wetter, leerere Strände und spürbar niedrigere Preise als die Ferienwochen im Hochsommer. Ins Binnenland ausweichen: Die Mecklenburgische Seenplatte ist im Schnitt rund neun Euro pro Nacht günstiger als die Küste – und mit dem Auto ist das Meer von vielen Seen aus in einer guten Stunde erreichbar. Zusatzkosten einrechnen: Vergleiche nicht den Grundpreis, sondern die voraussichtlichen Gesamtkosten inklusive Strom, Dusche und Kurtaxe. Früh buchen: Beliebte Plätze in Seebädern wie Binz oder Sellin sind in den Sommerferien Monate im Voraus ausgebucht.

    Warum die Ostsee trotzdem boomt

    Die gestiegenen Preise scheinen der Beliebtheit der Küste kaum zu schaden. Kilometerlange Sandstrände, die frische Seeluft, Seebäder mit historischer Bäderarchitektur und der unkomplizierte Outdoor-Urlaub mit der ganzen Familie machen die Ostsee für immer mehr Camper zum Sehnsuchtsziel. Hinzu kommt der Trend zu flexiblen, naturnahen Reiseformen mit Zelt, Wohnwagen oder Camper-Van – ein Urlaub, der Unabhängigkeit verspricht und sich kurzfristig planen lässt.

    Camping bleibt günstiger als Hotel – meistens

    Auch wenn die Preise steigen: Im Vergleich zu einem Hotel- oder Ferienwohnungsurlaub an der Ostsee bleibt Camping in vielen Fällen die preiswertere Variante, besonders für Familien und längere Aufenthalte. Wer mit eigenem Wohnwagen oder Camper anreist, spart die Anmietkosten und ist bei Verpflegung und Tagesgestaltung flexibel. Der Trend zum eigenen Camper-Van hält ungebrochen an – mit der Folge, dass gut ausgestattete Stellplätze in der Hochsaison knapp werden. Eine frühzeitige Reservierung ist deshalb 2026 wichtiger denn je, gerade in den bekannten Seebädern. Wer spontan reist, hat im Binnenland oder in der Nebensaison die besten Chancen auf einen freien Platz zum fairen Preis.

    Tipp: Plätze vergleichen und ehrlich bewerten

    Bei der Vielzahl an Plätzen lohnt der Vergleich. In unserem Verzeichnis findest du Campingplätze mit Lage, Ausstattung und Karte – etwa in unserer Übersicht der besten Campingplätze auf Rügen. Über die Campingplatz-Suche filterst du gezielt nach Ausstattung wie Strom, Hund erlaubt oder Strandnähe. Und wenn du selbst schon an der Ostsee gecampt hast: Schreib eine ehrliche Bewertung und hilf anderen Campern bei der Platzwahl.

    Häufige Fragen zu Campingpreisen an der Ostsee 2026

    Wie viel kostet Camping an der Ostsee 2026?

    Eine Nacht am Meer in Mecklenburg-Vorpommern kostet 2026 im Schnitt rund 49 Euro für zwei Personen mit Stellplatz. Einfache Zeltplätze starten in der Nebensaison ab etwa 19 Euro, Wohnmobilplätze mit Strom ab rund 35 Euro.

    Warum sind die Preise gestiegen?

    Gegenüber dem Vorjahr sind die Küstenpreise um etwa sieben Prozent gestiegen – Folge hoher Nachfrage und gestiegener Betriebskosten. Die Ostsee bleibt trotzdem die beliebteste Campingregion Deutschlands.

    Wo ist Camping in MV am günstigsten?

    Im Binnenland: An der Mecklenburgischen Seenplatte zahlt man im Schnitt rund 40 Euro pro Nacht und damit etwa neun Euro weniger als an der Küste.

    Welche Zusatzkosten sollte ich einplanen?

    Häufig kommen Strom, warme Duschen, Hund, Zusatzpersonen, Kurtaxe, ein zweiter Parkplatz oder Komfort-Stellplätze extra hinzu. Vergleiche daher immer die Gesamtkosten, nicht nur den Grundpreis.

    Quelle: Aktuelle Preiserhebungen zur Campingsaison 2026 in Mecklenburg-Vorpommern (u. a. Nordkurier), Stand Juni 2026. Preise sind Durchschnitts- bzw. Richtwerte und können je nach Platz, Saison und Ausstattung abweichen.

  • Campingtrends 2026: günstige Vans, Allrad-Wohnmobile – und teurere Küsten

    Das Campingjahr 2026 steht im Zeichen von Vielfalt: Während Luxus-Wohnmobile weiter gefragt sind, drängen immer mehr günstige Einstiegsmodelle und kompakte Kastenwagen auf den Markt – Vanlife wird erschwinglicher. Gleichzeitig boomt das Segment der Allrad-Wohnmobile, und Leichtbau-Wohnwagen machen das Reisen flexibler. Bei den Stellplatzpreisen zeigt sich ein klarer Trend: An den Küsten Europas wird es spürbar teurer, während Deutschland für viele Camper das günstigere und beliebteste Reiseziel bleibt. Wir fassen die wichtigsten Entwicklungen zusammen.

    Vanlife wird günstiger

    Der wohl auffälligste Trend 2026: Die Schere zwischen teuren und günstigen Fahrzeugen geht weiter auf. Neben hochpreisigen Reisemobilen wächst das Angebot an bezahlbaren Einstiegsmodellen. Beispielhaft steht dafür der neue Bürstner Papillon auf Basis des Citroën Jumper, der den Einstieg ins Vanlife für unter 40.000 Euro ermöglicht. Gerade kompakte Kastenwagen sind beliebt, weil sie alltagstauglich sind, sich leichter parken lassen und auch spontane Kurztrips erlauben.

    Allrad im Aufwind

    Ein weiterer klarer Wachstumsbereich sind Allrad-Wohnmobile. Immer mehr Hersteller – darunter Hymer, Adria und Frankia mit der Yucon-Reihe – sowie spezialisierte Ausbauer setzen auf Geländegängigkeit. Der Grund: Camper zieht es zunehmend abseits der ausgetretenen Pfade, zu naturnahen Plätzen und in unwegsameres Gelände. Dazu passt der Trend zu autarker Ausstattung mit Solar und großen Batterien, der längeres Stehen ohne Landstrom ermöglicht.

    Leichter, flexibler, aufblasbar

    Auch bei Wohnwagen tut sich etwas: Superleichte Modelle lassen sich schon mit kleineren Zugfahrzeugen ziehen und senken den Verbrauch. Beim Zubehör liegen aufblasbare Lösungen im Trend – von Vorzelten bis zu Möbeln, die sich kompakt verstauen lassen. Solche Leichtgewichte senken die Einstiegshürde und sprechen jüngere Camper sowie Familien an, die flexibel bleiben wollen.

    Stellplatzpreise: Küste teurer als Deutschland

    Wer 2026 ans Meer möchte, sollte rechnen: Eine aktuelle Analyse zeigt, dass Camping an den Küsten Europas deutlich teurer ist als in Deutschland – für Familien kann der Unterschied mehrere Hundert Euro pro Woche ausmachen. Insgesamt stellen sich viele Camper auf steigende Kosten ein und planen größere Budgets ein. Wer flexibel ist, kann mit der Wahl von Region und Reisezeit aber kräftig sparen.

    Deutschland bleibt Camping-Liebling

    Passend dazu hat sich Deutschland als beliebtestes Reiseziel der Camper etabliert. Der Urlaub im eigenen Land bleibt hoch im Kurs – kurze Anfahrten, keine Grenzformalitäten und eine dichte Platzlandschaft sprechen dafür. Gerade Küstenregionen wie die Ostsee mit Rügen und Usedom oder die Seen in Bayern und Mecklenburg zählen zu den Dauerbrennern. Wer früh bucht, sichert sich die besten Plätze in der Hauptsaison.

    Was heißt das für deine Reiseplanung?

    Für 2026 lohnt es sich, früh zu planen: Beliebte strandnahe Plätze sind schnell ausgebucht, und mit der Wahl der Nebensaison (Mai, Juni, September) lassen sich Andrang und Kosten senken. Wer ein Fahrzeug anschaffen möchte, profitiert vom wachsenden Angebot günstiger Kastenwagen. Und wer flexibel beim Ziel ist, findet in Deutschland oft das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis als an den teureren Auslandsküsten.

    Häufige Fragen

    Was sind die wichtigsten Campingtrends 2026?

    Günstige Einstiegs-Kastenwagen, ein wachsendes Angebot an Allrad-Wohnmobilen, superleichte Wohnwagen und aufblasbares Zubehör. Gleichzeitig steigen die Stellplatzpreise, besonders an den Küsten.

    Wo ist Camping 2026 günstiger – Deutschland oder Ausland?

    Laut aktuellen Analysen ist Camping an den Küsten Europas deutlich teurer als in Deutschland; für Familien kann der Unterschied mehrere Hundert Euro pro Woche betragen.

    Welches Reiseziel ist bei Campern 2026 am beliebtesten?

    Deutschland hat sich als beliebtestes Camping-Reiseziel etabliert – mit Küstenregionen wie der Ostsee (z. B. Rügen, Usedom) und Seen in Bayern und Mecklenburg.

    Quellen: ADAC (Campingtrends 2026) sowie PiNCAMP by ADAC (Preisanalyse und Reiseziel-Auswertung 2026). Stand: Juni 2026.