
Die schönsten Camps im Süden Jordaniens liegen zwischen den roten Sandsteinbergen von Wadi Rum, bei der Felsenstadt Petra und im Naturreservat Dana – vom einfachen Beduinenzelt bis zum Luxus-Wüstencamp mit gläsernen Kuppeln unter dem Sternenhimmel. Wir haben 14 Camps zusammengestellt, die das Wüstenabenteuer Jordanien greifbar machen. Alle Angaben beruhen auf offenen Kartendaten – Preise, Fotos und weitere Ausstattung ergänzen die Betreiber dauerhaft kostenlos.
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Luft °C | 9 | 11 | 15 | 22 | 25 | 28 | 30 | 31 | 28 | 23 | 18 | 13 |
Beste Reisezeit: Apr–Juli, Sep–Okt
Klima-Richtwerte (Monatsmittel Tageshöchst-/Wassertemperatur, Datenquelle Open-Meteo).
Zuletzt aktualisiert: August 2026 · Datenbasis: OpenStreetMap · Für Betreiber dauerhaft kostenlos
Schnellfakten: Campingplätze Wadi Rum, Petra & Jordaniens Süden
| Campingplätze im Verzeichnis | 14 Plätze |
|---|---|
| Land | Jordanien |
| Landschaft | Wüste, Berge & Beduinencamps |
| Beliebte Kategorien | Naturcamping, Familienfreundlich |
| Beste Reisezeit | Oktober–April |
| Anfrage | kostenlos & unverbindlich, direkt an den Platz |
Sun City Camp (Wadi Rum)
Rum Kingdom Camp (Wadi Rum)
Captain’s Camp (Wadi Rum)
Wadi Rum Night Luxury Camp
Wadi Rum 7 Pillars Camp
Rum Stars Camp (Wadi Rum)
Bedouin Meditation Camp (Wadi Rum)
Ammarin Bedouin Camp (Little Petra)
Rock Camp (Little Petra)
Rummana Camp (Dana-Biosphäre)
Wadi Al Ghwer Camp (Dana)
Wadi al-Malaqa Camp (Dana)
Camp Wadi Mgair (Totes Meer)
Camp Burbaita (Tafileh)
Camping in Jordanien: Wadi Rum, Petra und Dana
Das Herzstück ist Wadi Rum, das „Tal des Mondes” – ein gewaltiges Wüstental aus rotem Sand, in dem bis zu 1.700 Meter hohe Sandstein- und Granitberge senkrecht aufragen. Seit Lawrence von Arabien hier ritt und zahllose Filme (von „Der Marsianer” bis „Dune”) die Landschaft als fremden Planeten inszenierten, ist Wadi Rum ein Sehnsuchtsort. Übernachtet wird in Beduinencamps – von der schlichten Ziegenhaar-Zeltgruppe bis zum Luxuscamp mit gläsernen Kuppeln. Nördlich davon liegt Petra, die in rosarotem Fels verborgene Hauptstadt der Nabatäer und eines der neuen Weltwunder; rund um Little Petra (Siq al-Barid) empfangen Beduinencamps die Besucher. Weiter nördlich schützt das Biosphärenreservat Dana, Jordaniens größtes Naturreservat, eine dramatische Abfolge von Schluchten vom Hochplateau bis zur Wüste. Und am Rand des Toten Meeres, dem tiefsten Punkt der Erde, fallen tiefe Wadis wie das Mujib-Reservat spektakulär ab.
Wüstenabenteuer: Jeep-Safari, Trekking und Sternenhimmel
Wer in Jordaniens Süden campt, erlebt weit mehr als eine Übernachtung. In Wadi Rum führen Jeep-Safaris zu Felsbrücken, Sanddünen, nabatäischen Petroglyphen und engen Schluchten; dazu kommen Kameltouren, Klettern an den berühmten Wänden und Ballonfahrten über der Wüste. Rund um Petra lohnt sich neben dem Besuch der Felsenstadt der Wanderweg von Little Petra über den „Hintereingang” zum Kloster Ad-Deir. Das Dana-Reservat ist ein Paradies für Trekker – hier verläuft ein Teil des Fernwanderwegs Jordan Trail, vorbei an Wasserstellen, Oleandern und über 800 Pflanzen- und 200 Vogelarten. Am Toten Meer locken Canyoning im Wadi Mujib und ein Bad im salzreichsten Gewässer der Erde. Überall gehören Beduinen-Gastfreundschaft, süßer Tee, das Erdofen-Essen Zarb und ein überwältigender Sternenhimmel zum Erlebnis.
Praktische Tipps für Camper in Jordanien
Die meisten Reisenden fliegen nach Amman oder Aqaba und mieten einen Geländewagen; ein eigenes Wohnmobil ist selten, da die Camps auf Zeltübernachtung ausgelegt sind. In Wadi Rum bucht man die Camps meist inklusive Transfer, Abendessen und Jeep-Tour, da das geschützte Wüstengebiet nur mit lokalen Anbietern befahren werden darf. Der Jordan Pass (Visum plus Eintritt in Petra, Wadi Rum und viele Stätten) lohnt sich fast immer. Die beste Reisezeit ist Oktober bis April: tagsüber angenehm mild, nachts in der Wüste empfindlich kühl – warme Kleidung nicht vergessen. Der Hochsommer ist im Süden sehr heiß. Wasser, Bargeld (Dinar) und Sonnenschutz gehören ins Gepäck. Wer die Wüste respektvoll bereist, erlebt eines der großartigsten Camping-Abenteuer der Welt.
Häufige Fragen zum Camping in Wadi Rum und Jordanien
Wie übernachtet man in Wadi Rum?
In Beduinencamps, die von lokalen Anbietern betrieben werden – von einfachen Ziegenhaarzelten bis zu Luxuscamps mit gläsernen Kuppeln zum Sternegucken. Meist bucht man ein Paket inklusive Transfer ab dem Dorf Rum, Abendessen und Jeep-Tour, da das Schutzgebiet nur mit lokalen Guides befahren werden darf.
Wann ist die beste Reisezeit für Jordaniens Süden?
Oktober bis April. Dann sind die Tage angenehm mild, ideal für Jeep-Touren und Wanderungen. Die Wüstennächte sind allerdings kühl bis kalt – warme Kleidung ist wichtig. Der Hochsommer (Juni bis August) ist im Süden sehr heiß.
Kann ich Wadi Rum, Petra und Dana verbinden?
Ja, die drei liegen auf einer Nord-Süd-Achse nur ein bis zwei Fahrstunden auseinander und lassen sich gut zu einer Rundreise verbinden. Viele Reisende kombinieren zwei Nächte Wadi Rum mit Petra und einer Etappe im Dana-Reservat, oft entlang des Jordan Trail.
Braucht man ein eigenes Fahrzeug?
Nicht unbedingt. Viele buchen die Camps mit Transfer, oder mieten ab Amman/Aqaba einen (Gelände-)Wagen. In Wadi Rum selbst fährt man ohnehin mit den Jeeps der lokalen Beduinencamps. Der Jordan Pass spart Visum- und Eintrittskosten.
Mehr Camping in Jordanien findest du in der Länderübersicht Camping in Jordanien. Weitere Wüsten- und Sonnenziele jenseits Europas sind die tunesische Sahara und die türkische Ägäis. Naturnahe Wüsten- und Bergcamps zeigt die Kategorie Naturcamping, oder nutze die Campingplatz-Suche.
Standortdaten basieren auf OpenStreetMap, © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des jeweiligen Platzbetreibers.