
Die schönsten Campingplätze im Südwesten der USA liegen zwischen rotem Sandstein, tiefen Canyons und bizarren Felstürmen – auf der klassischen „Grand Circle“-Rundreise durch die Nationalparks von Utah und Arizona. Wir haben 14 Plätze zusammengestellt, von den begehrten National-Park-Campgrounds in Zion, Bryce und am Grand Canyon bis zu Strandplätzen am Lake Powell. Alle Angaben beruhen auf offenen Kartendaten – Preise, Fotos und weitere Ausstattung ergänzen die Betreiber dauerhaft kostenlos.
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| Luft °C | 3 | 6 | 10 | 19 | 25 | 30 | 34 | 31 | 27 | 18 | 10 | 5 |
Beste Reisezeit: Apr–Mai, Sep–Okt
Klima-Richtwerte (Monatsmittel Tageshöchst-/Wassertemperatur, Datenquelle Open-Meteo).
Zuletzt aktualisiert: August 2026 · Datenbasis: OpenStreetMap · Für Betreiber dauerhaft kostenlos
Schnellfakten: Campingplätze USA-Südwesten (Grand-Circle-Nationalparks)
| Campingplätze im Verzeichnis | 14 Plätze |
|---|---|
| Land | USA |
| Landschaft | Wüste, Canyons, rote Felsen & Seen |
| Beliebte Kategorien | Naturcamping, Am Fluss, Familienfreundlich |
| Beste Reisezeit | April–Mai & September–Oktober |
| Anfrage | kostenlos & unverbindlich, direkt an den Platz |
Watchman Campground (Zion)
South Campground (Zion)
North Campground (Bryce Canyon)
Sunset Campground (Bryce Canyon)
Fruita Campground (Capitol Reef)
Devils Garden Campground (Arches)
The Needles Campground (Canyonlands)
The View Campground (Monument Valley)
Goosenecks State Park Campground
Wahweap Campground (Lake Powell)
Lone Rock Campground (Lake Powell)
Lees Ferry Campground (Glen Canyon)
Mather Campground (Grand Canyon South Rim)
North Rim Campground (Grand Canyon)
Camping im Grand Circle: eine Wohnmobil-Rundreise von Park zu Park
Der Südwesten der USA bereist man am besten mit einem gemieteten Wohnmobil (RV) auf dem sogenannten Grand Circle – der Runde durch die dicht beieinanderliegenden Nationalparks von Utah und Arizona. Viele starten in Las Vegas und fahren zunächst in den grünen Zion Canyon, weiter zu den leuchtend orangeroten Felsnadeln des Bryce Canyon und über das Capitol Reef nach Moab, dem Basislager für die Steinbögen des Arches-Nationalparks und die Schluchten von Canyonlands. Weiter geht es zu den weltberühmten Felstürmen des Monument Valley, an den türkisen Lake Powell und schließlich an den gewaltigen Grand Canyon. Übernachtet wird mitten in der Wüste, oft direkt im Park – ein Erlebnis unter einem der klarsten Sternenhimmel Nordamerikas. Verwandte Selbstfahrer-Abenteuer sind die Westkanada-Rundreise und die isländische Ringstraße.
National Parks und State Parks: das US-Camping-System
Das Rückgrat des Campings im Südwesten bilden zwei staatliche Systeme. Die National-Park-Campgrounds (verwaltet vom National Park Service) liegen oft in Traumlage direkt im Park – etwa Watchman in Zion, Mather am Grand Canyon oder Devils Garden im Arches. Sie sind einfach, aber gut gepflegt, meist mit Feuerstelle, Picknicktisch und Sanitäranlagen, oft ohne Stromanschluss. Weil die Nachfrage riesig ist, sollte man diese Plätze Monate im Voraus über recreation.gov reservieren. Daneben bieten die State Parks (wie Goosenecks) und die von den Navajo betriebenen Plätze im Monument Valley weitere spektakuläre Standorte. Für vollen Komfort mit Strom- und Wasseranschluss gibt es außerhalb der Parks kommerzielle RV-Parks und die Kette KOA. Wichtig: In der Wüste herrscht große Hitze und Trockenheit – immer genug Wasser mitführen. Und ein Parkeintritt bzw. der „America the Beautiful“-Jahrespass ist für die National Parks nötig.
Praktische Tipps für Camper im Südwesten der USA
Die meisten Reisenden fliegen nach Las Vegas, Salt Lake City oder Phoenix und mieten dort ein Wohnmobil; der Flug aus Europa dauert rund elf bis zwölf Stunden. Man fährt rechts, Distanzen und Tempolimits sind in Meilen angegeben. Die beste Reisezeit ist der Frühling (April/Mai) und der Herbst (September/Oktober): Dann ist es angenehm warm statt glühend heiß, und die Parks sind weniger überlaufen. Im Hochsommer klettert das Thermometer besonders am Lake Powell und im Monument Valley oft über 40 Grad; höher gelegene Parks wie Bryce (über 2.400 m) bleiben dagegen kühl und können im Winter Schnee tragen. Reserviere Park-Campgrounds früh, plane genug Fahrzeit für die weiten Strecken ein, trinke viel und respektiere die Wüstennatur. Wer das beachtet, erlebt im amerikanischen Südwesten eine der großartigsten Camping-Reisen überhaupt.
Häufige Fragen zum Camping im Südwesten der USA
Wann ist die beste Reisezeit für eine Camping-Rundreise im Südwesten der USA?
Frühling (April/Mai) und Herbst (September/Oktober). Dann ist es angenehm warm statt extrem heiß und die Parks sind weniger voll. Der Hochsommer ist in den tiefer gelegenen Wüsten (Lake Powell, Monument Valley) sehr heiß, während der hoch gelegene Bryce Canyon auch im Sommer kühl bleibt und im Winter Schnee führt.
Muss ich die Campingplätze in den Nationalparks vorbuchen?
Ja, unbedingt. Die begehrten National-Park-Campgrounds wie Watchman (Zion) oder Mather (Grand Canyon) sind oft Monate im Voraus ausgebucht; reserviert wird über recreation.gov. Für die Parks braucht man außerdem einen Eintritt oder den „America the Beautiful“-Jahrespass.
Reicht ein normales Wohnmobil für die Grand-Circle-Route?
Ja. Die Hauptstraßen und alle genannten Park-Campgrounds sind mit einem normalen RV problemlos erreichbar; Allrad ist nicht nötig. Nur für abgelegene Schotterpisten (etwa manche Backcountry-Strecken in Canyonlands) braucht man ein Geländefahrzeug. Wichtiger sind großzügige Fahrzeiten und ausreichend Wasser.
Wie heiß wird es in der Wüste?
Im Hochsommer oft über 40 Grad, besonders in den tiefen Lagen am Lake Powell und im Monument Valley. Man wandert dann früh morgens, trägt Sonnenschutz und führt reichlich Wasser mit (mehrere Liter pro Person und Tag). Im Frühling und Herbst ist das Klima deutlich angenehmer.
Mehr Camping in den USA findest du in der Länderübersicht Camping in den USA. Naturnahe Wüsten- und Canyon-Camps zeigt die Kategorie Naturcamping, Plätze direkt am Wasser die Kategorie Camping am See, oder nutze die Campingplatz-Suche.
Standortdaten basieren auf OpenStreetMap, © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des jeweiligen Platzbetreibers.