
Die schönsten Campingplätze Namibias liegen unter Kameldornbäumen in der Wüste, an leuchtenden Wasserlöchern und über dem größten Canyon Afrikas – auf der klassischen Selbstfahrer-Route mit Allrad und Dachzelt von Windhoek über Sossusvlei, die Atlantikküste und das Damaraland bis in den Etosha-Nationalpark und zum Fish River Canyon. Wir haben 14 Camps zusammengestellt, die diese Traumreise greifbar machen. Alle Angaben beruhen auf offenen Kartendaten – Preise, Fotos und weitere Ausstattung ergänzen die Betreiber dauerhaft kostenlos.
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| Luft °C | 30 | 31 | 31 | 30 | 27 | 24 | 24 | 27 | 31 | 33 | 33 | 33 |
Beste Reisezeit: Mai–Okt
Klima-Richtwerte (Monatsmittel Tageshöchst-/Wassertemperatur, Datenquelle Open-Meteo).
Zuletzt aktualisiert: August 2026 · Datenbasis: OpenStreetMap · Für Betreiber dauerhaft kostenlos
Schnellfakten: Campingplätze Namibia-Rundreise (Namib, Küste & Etosha)
| Campingplätze im Verzeichnis | 14 Plätze |
|---|---|
| Land | Namibia |
| Landschaft | Wüste, Savanne & Safari |
| Beliebte Kategorien | Naturcamping, Familienfreundlich, Am Meer |
| Beste Reisezeit | Mai–Oktober (Trockenzeit) |
| Anfrage | kostenlos & unverbindlich, direkt an den Platz |
Urban Camp (Windhoek)
Sesriem Campsite (Sossusvlei)
Desert Camp (Sesriem)
Alte Brücke Resort (Swakopmund)
Tiger Reef Camping (Swakopmund)
Spitzkoppe Campsite & Restcamp
Aba-Huab Camp (Twyfelfontein)
Mowani Mountain Campsite (Damaraland)
Okaukuejo Campsite (Etosha)
Halali Campsite (Etosha)
Namutoni Campsite (Etosha)
Waterberg Plateau Campsite
Bagatelle Kalahari Game Ranch
Hobas Campsite (Fish River Canyon)
Camping in Namibia: die große Selbstfahrer-Route
Namibia bereist man am besten mit einem Allradfahrzeug und Dachzelt – das Land verfügt über ein hervorragendes Netz aus Campingplätzen und gut befahrbaren Schotterpisten. Die klassische Route beginnt meist in der Hauptstadt Windhoek und führt südwestlich in den Namib, die älteste Wüste der Erde: Bei Sesriem erklimmt man zum Sonnenaufgang die rostroten Dünen von Sossusvlei und das gespenstische Deadvlei. Weiter geht es an den kühlen Atlantik nach Swakopmund und Walvis Bay mit ihren Flamingolagunen und Wüstentouren. Über die markanten Granitkuppen der Spitzkoppe erreicht man das Damaraland mit den prähistorischen Felsgravuren von Twyfelfontein und den seltenen Wüstenelefanten. Höhepunkt für viele ist der Etosha-Nationalpark, wo sich an den Wasserlöchern Elefanten, Löwen, Giraffen und Nashörner drängen. Im Süden runden der Tafelberg Waterberg, die roten Dünen der Kalahari und der gewaltige Fish River Canyon die Reise ab.
Wildnis, Wüste und Sternenhimmel
Was Namibia für Camper so einzigartig macht, ist die Kombination aus grandioser Natur und echter Wildnis-Freiheit. In den Nationalparks übernachtet man in offiziellen Rest Camps direkt an beleuchteten Wasserlöchern und erlebt die Tierwelt Afrikas hautnah. In der Wüste stehen die Camps oft zaunlos in der Landschaft, mit eigenem Feuerplatz und einem der klarsten Sternenhimmel der Welt – Namibia beheimatet mehrere international anerkannte Sternenschutzgebiete. Aktivitäten gibt es reichlich: Dünenwanderungen und Ballonfahrten im Namib, Quad- und Sandboard-Touren bei Swakopmund, Bootsfahrten zu Robben und Delfinen in Walvis Bay, Felsmalerei-Wanderungen im Damaraland und stundenlange Pirschfahrten in Etosha. Dazu kommen die Weite, die Stille und die Gastfreundschaft der Gastfarmen, auf denen viele Campingplätze liegen. Wer einmal unter einem Kameldornbaum am Lagerfeuer saß und den Geräuschen der afrikanischen Nacht lauschte, versteht die Faszination.
Praktische Tipps für Camper in Namibia
Die meisten Reisenden fliegen nach Windhoek und mieten dort einen Allrad mit Dachzelt und kompletter Campingausrüstung – die gängigste Art, Namibia zu erleben. Ein eigenes Wohnmobil ist selten. Die Straßen sind größtenteils Schotterpisten (Gravel Roads), die man mit angepasster Geschwindigkeit gut befährt; Ersatzreifen, Wasser und Sprit sollte man stets reichlich dabeihaben, da die Distanzen groß und Ortschaften rar sind. Camps in den Nationalparks (Etosha, Sesriem, Waterberg, Fish River) werden von Namibia Wildlife Resorts betrieben und sollten in der Hauptsaison vorab gebucht werden. Die beste Reisezeit ist die kühle Trockenzeit von Mai bis Oktober, wenn sich die Tiere an den Wasserlöchern sammeln; die Wüstennächte werden dann allerdings kalt. Bezahlt wird in Namibia-Dollar (an Südafrikanischen Rand gekoppelt). Malaria-Vorsorge ist nur im feuchten Norden und Nordosten ein Thema.
Häufige Fragen zum Camping in Namibia
Wie bereist man Namibia am besten mit dem Camper?
Am gängigsten mit einem in Windhoek gemieteten Allradfahrzeug mit Dachzelt und kompletter Campingausrüstung. Namibia hat ein dichtes Netz guter Campingplätze und Gravel Roads. Man plant großzügige Fahrzeiten ein und bucht die Park-Camps (Etosha, Sesriem, Fish River) in der Hauptsaison vorab.
Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?
Mai bis Oktober, die kühle Trockenzeit. Dann sammeln sich die Tiere an den Wasserlöchern (beste Safari in Etosha), die Pisten sind gut befahrbar und tagsüber ist es angenehm. Die Wüstennächte werden allerdings kalt – warme Kleidung ist wichtig. Von November bis April ist es heiß, mit gelegentlichen Regenschauern.
Ist Camping in Namibia für Anfänger geeignet?
Ja. Namibia gilt als sicheres, gut organisiertes und einsteigerfreundliches Selbstfahrerland mit hervorragender Camping-Infrastruktur. Englisch ist Amtssprache, viele Gastfarmen und Camps sind auf internationale Gäste eingestellt. Wichtig sind nur vorsichtiges Fahren auf Schotter und ausreichend Wasser und Sprit.
Sieht man beim Camping in Etosha wilde Tiere?
Ja, sehr wahrscheinlich. Die drei großen Rest Camps Okaukuejo, Halali und Namutoni liegen an beleuchteten Wasserlöchern, an denen man abends Elefanten, Nashörner und oft auch Löwen beobachtet. Tagsüber führen die Pirschfahrten entlang der riesigen Etosha-Salzpfanne zu weiteren Wasserlöchern.
Mehr Camping in Namibia findest du in der Länderübersicht Camping in Namibia. Weitere Wüsten- und Fernabenteuer sind die tunesische Sahara und Wadi Rum in Jordanien. Naturnahe Bush- und Wüstencamps zeigt die Kategorie Naturcamping, oder nutze die Campingplatz-Suche.
Standortdaten basieren auf OpenStreetMap, © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des jeweiligen Platzbetreibers.