
Die schönsten Campingplätze Islands liegen an Wasserfällen, Gletscherlagunen und in Vulkanlandschaften – entlang der legendären Ringstraße, die die ganze Insel umrundet, und auf dem Golden Circle. Wir haben 14 Plätze zusammengestellt, von großen Stadtcampingplätzen bis zu einfachen Gemeinde-Tjaldsvæði mit heißen Duschen. Alle Angaben beruhen auf offenen Kartendaten – Preise, Fotos und weitere Ausstattung ergänzen die Betreiber dauerhaft kostenlos.
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| Luft °C | 1 | 3 | 3 | 6 | 9 | 11 | 13 | 14 | 11 | 7 | 5 | 0 |
| Wasser °C | 5 | 5 | 5 | 7 | 7 | 9 | 12 | 13 | 11 | 9 | 8 | 6 |
Beste Reisezeit: Juni–Aug
Klima-Richtwerte (Monatsmittel Tageshöchst-/Wassertemperatur, Datenquelle Open-Meteo).
Zuletzt aktualisiert: August 2026 · Datenbasis: OpenStreetMap · Für Betreiber dauerhaft kostenlos
Schnellfakten: Campingplätze Island-Rundreise (Ringstraße & Golden Circle)
| Campingplätze im Verzeichnis | 14 Plätze |
|---|---|
| Land | Island |
| Landschaft | Vulkane, Gletscher, Wasserfälle & Küste |
| Beliebte Kategorien | Naturcamping, Am Meer, Am See |
| Beste Reisezeit | Juni–August |
| Anfrage | kostenlos & unverbindlich, direkt an den Platz |
Tjaldsvæði í Laugardal (Reykjavík)
Campingplatz Laugarvatn (Golden Circle)
Campingplatz Skógafoss
Campingplatz Vík í Mýrdal
Campingplatz Höfn (Jökulsárlón)
Camping Berunes (Ostfjorde)
Camp Egilsstaðir
Campingplatz Seyðisfjörður
Campingplatz Bjarg (Mývatn)
Campingplatz Húsavík
Vaglaskógur Campsite (Akureyri)
Campingplatz Stykkishólmur (Snæfellsnes)
Campingplatz Borgarnes
Camping Volcano Huts (Þórsmörk)
Camping auf der Ringstraße: einmal um Island in Feuer und Eis
Island bereist man am besten mit dem Zelt oder Campervan auf der Ringstraße (Hringvegur, Route 1), die auf rund 1.330 Kilometern die ganze Insel umrundet. Die klassische Runde startet in Reykjavík und führt zunächst über den Golden Circle mit dem Nationalpark Þingvellir, dem Geysir Strokkur und dem mächtigen Wasserfall Gullfoss. An der Südküste reihen sich die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss, der schwarze Strand von Vík und die Gletscherlagune Jökulsárlón aneinander. Über die einsamen Ostfjorde und das bunte Fährdorf Seyðisfjörður geht es in den Norden zur Vulkanregion Mývatn, zur Walbucht Húsavík und in die Metropole Akureyri. Der Westen schließt mit der Halbinsel Snæfellsnes und dem Saga-Ort Borgarnes den Kreis. Verwandte Selbstfahrer- und Fjordabenteuer sind Fjordnorwegen und die schottischen Highlands.
Tjaldsvæði: das isländische Campingplatz-System
In Island heißt der Campingplatz Tjaldsvæði, und fast jedes Dorf hat einen. Die meisten werden von der Gemeinde betrieben, sind unkompliziert und bieten das Wichtigste: Toiletten, oft eine Küche und – die isländische Besonderheit – geothermal beheißte Duschen, denn heißes Wasser kommt hier direkt aus der Erde. Anders als in Schottland oder Skandinavien ist Wildcampen in Island weitgehend verboten: Mit dem Zelt oder Camper muss man die ausgewiesenen Plätze nutzen, das schützt die empfindliche Natur. Die Saison ist kurz – die meisten Plätze öffnen erst Ende Mai oder im Juni und schließen im September. Wer ins Hochland will (etwa nach Þórsmörk oder in die Landmannalaugar), braucht ein Allrad-Fahrzeug für die Furten der F-Straßen, die nur im Hochsommer offen sind. Bezahlt wird meist direkt am Platz, dazu kommt vielerorts eine kleine Übernachtungssteuer. Ein Campingpass (Camping Card) kann sich für viele Nächte lohnen.
Praktische Tipps für Camper in Island
Die meisten Reisenden fliegen nach Keflavík bei Reykjavík und mieten dort einen Campervan; alternativ bringt die Autofähre Norröna von Dänemark den eigenen Camper nach Seyðisfjörður. Die beste Reisezeit ist der kurze Sommer von Juni bis August mit milden Temperaturen um 10 bis 15 Grad und der Mitternachtssonne, wenn es kaum dunkel wird; ab September locken erste Polarlichter. Das Wetter ist berüchtigt wechselhaft – Sturm, Regen und Sonne an einem Tag sind normal, warme und winddichte Kleidung ist Pflicht. Der Wind ist die größte Herausforderung fürs Zelt: Heringe gut verankern und windgeschützt aufbauen. Man tankt, wo man kann, denn die Abstände sind groß, und man respektiert die Natur, indem man auf den Wegen bleibt und nur auf Campingplätzen übernachtet. Wer das beachtet, erlebt auf Islands Ringstraße eine der spektakulärsten Camping-Reisen der Welt.
Häufige Fragen zum Camping in Island
Wann ist die beste Reisezeit für eine Camping-Rundreise in Island?
Der Sommer von Juni bis August, wenn die Campingplätze geöffnet, die Hochlandpisten befahrbar und die Nächte dank Mitternachtssonne hell sind. Der Juli ist am wärmsten, aber Hauptsaison. September ist ruhiger, kühler und bietet erste Polarlichter – dann schließen aber viele Plätze und Hochlandrouten.
Darf man in Island wild campen?
Nein, weitgehend nicht. Zum Schutz der empfindlichen Natur ist Wildcampen mit Zelt oder Wohnmobil außerhalb ausgewiesener Campingplätze fast überall verboten und wird kontrolliert. Da es aber in fast jedem Ort ein Tjaldsvæði gibt, findet man immer einen Platz in der Nähe.
Brauche ich ein Allrad-Fahrzeug für die Ringstraße?
Für die Ringstraße selbst nicht – sie ist asphaltiert und mit jedem Camper befahrbar. Allrad (4×4) braucht man nur für die Hochland-F-Straßen mit ihren Flussfurten, etwa nach Þórsmörk oder Landmannalaugar. Diese sind nur im Hochsommer offen.
Was kostet Camping in Island?
Ein Stellplatz kostet meist etwa 1.500–2.500 ISK pro Person und Nacht, dazu kommt eine kleine Übernachtungssteuer. Duschen sind teils extra. Camping ist die günstigste Übernachtungsart im ansonsten teuren Island; für viele Nächte kann sich eine Camping Card lohnen. Die Anfrage über dieses Verzeichnis ist immer kostenlos.
Mehr Camping in Island findest du in der Länderübersicht Camping in Island. Naturnahe Berg- und Vulkancamps zeigt die Kategorie Naturcamping, Plätze direkt am Wasser die Kategorie Camping am See, oder nutze die Campingplatz-Suche.
Standortdaten basieren auf OpenStreetMap, © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des jeweiligen Platzbetreibers.