
Die schönsten Campingplätze in Fjordnorwegen liegen dort, wo tiefblaue Meeresarme auf senkrechte Felswände, Gletscher und Wasserfälle treffen – zwischen der Hansestadt Bergen und der Bergsteiger-Stadt Åndalsnes. Wir haben 14 Plätze zusammengestellt, vom Fjordufer über Gletschertäler bis zum UNESCO-Welterbe-Geirangerfjord. Alle Angaben beruhen auf offenen Kartendaten – Preise, Fotos und weitere Ausstattung ergänzen die Betreiber dauerhaft kostenlos.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026 · Datenbasis: OpenStreetMap · Für Betreiber dauerhaft kostenlos
Schnellfakten: Campingplätze Fjordnorwegen
| Campingplätze im Verzeichnis | 14 Plätze |
|---|---|
| Land | Norwegen |
| Landschaft | abwechslungsreiche Ferienlandschaft |
| Beliebte Kategorien | Familienfreundlich, Am Meer, Naturcamping |
| Beste Reisezeit | Mai–September |
| Anfrage | kostenlos & unverbindlich, direkt an den Platz |
Geirangerfjorden Feriesenter
Flåm Camping og Hostel
Gudvangen Camping
Trollstigen Camping & Gjestegård
Melkevoll Bretun (Briksdal)
Kinsarvik Camping
Ulvik Camping
Vesterland Feriepark (Kaupanger)
Bøyum Camping (Fjærland)
Nigardsbreen Camping (Jostedal)
Strynsvatn Camping
Tvinde Camping
Voss Camping
Lone Camping (Bergen)
Camping in Fjordnorwegen: von Bergen bis zum Geirangerfjord
Fjordnorwegen erstreckt sich über die norwegische Westküste zwischen der Hansestadt Bergen im Süden und der Bergsteiger-Stadt Åndalsnes im Norden. Auf dieser Strecke reihen sich die berühmtesten Landschaften des Landes aneinander. Bergen selbst lockt mit dem Welterbe-Hafen Bryggen und der Fløibahn. Nach Osten folgt der Aktivsportort Voss, dann der Hardangerfjord, Norwegens Obstgarten mit Apfel- und Kirschblüte im Frühjahr. Über den Nærøyfjord und Flåm – den Endpunkt der spektakulären Flåmbahn – geht es zum Sognefjord, dem längsten und tiefsten Fjord des Landes. Weiter nördlich prägen die Gletscherarme des Jostedalsbreen und schließlich der schmale Geirangerfjord die Region. Norwegische Campingplätze sind meist einfach, aber gepflegt und liegen oft in Traumlage direkt am Wasser oder am Gletschertor.
Die Fjorde im Überblick: Hardanger, Sognefjord, Nordfjord und Geiranger
Der Hardangerfjord südöstlich von Bergen ist der zweitlängste Fjord Norwegens und berühmt für seine Obstblüte, den Wasserfall Vøringsfossen und den Aussichtsfelsen Trolltunga. Der Sognefjord reicht über 200 Kilometer ins Landesinnere; sein wildromantischer Seitenarm, der Nærøyfjord bei Gudvangen, gehört wie der Geirangerfjord zum UNESCO-Welterbe. Rund um Olden und Fjærland am Nordfjord reichen die Gletscherzungen des Jostedalsbreen – etwa Briksdalsbreen und Bøyabreen – bis fast ins Tal. Der schmale Geirangerfjord mit den Wasserfällen „Sieben Schwestern“ gilt vielen als der schönste Fjord der Welt. Fast überall verbinden Autofähren die Ufer und sind fester Teil des Campingurlaubs.
Aktiv in Fjordnorwegen: Wandern, Gletscher und Panoramastraßen
Fjordnorwegen ist ein Aktivziel ersten Ranges. Wanderer steigen zur Trolltunga, zu Gletscheraussichten und auf Panoramaberge wie den Romsdalseggen bei Åndalsnes. Auf dem Wasser lohnen Fjordkreuzfahrten durch den Nærøy- und Geirangerfjord sowie Kajaktouren. Geführte Gletscherwanderungen starten am Nigardsbreen und am Briksdalsbreen. Für Autoreisende sind die Nationalen Touristenstraßen ein Erlebnis für sich – allen voran die Serpentinen des Trollstigen, die kurvenreiche Aurlandsvegen („Schneestraße“) und die alte Strynefjell-Straße. Wer es ruhiger mag, radelt durch die Obstdörfer am Hardangerfjord oder fährt mit der historischen Flåmbahn von Flåm hinauf nach Myrdal.
Häufige Fragen zum Camping in Fjordnorwegen
Wie komme ich mit dem Wohnmobil nach Fjordnorwegen?
Der klassische Weg führt per Fähre von Hirtshals in Dänemark nach Kristiansand, Stavanger oder direkt Bergen (rund 3 bis 17 Stunden je nach Route). Alternativ fährt man über Schweden und die Öresundbrücke bis Oslo und weiter über die Berge. Ab Bergen erschließen Fjordfähren und Tunnel die gesamte Region.
Wann ist die beste Reisezeit für Fjordnorwegen?
Juni bis August ist die Hauptsaison: Dann sind die Tage endlos lang, die Bergpässe schneefrei und fast alle Plätze geöffnet. Der Hochsommer ist am wärmsten, aber auch am belebtesten. Hochgebirgsstraßen wie der Trollstigen öffnen oft erst Ende Mai oder Anfang Juni und schließen wieder im Herbst.
Muss man in Norwegen Fjorde mit der Fähre queren?
Ja, Autofähren über die Fjorde gehören in Fjordnorwegen zum Alltag und sind gut getaktet. Man zahlt meist direkt an Bord oder automatisch über die Kennzeichenerfassung (AutoPASS). Für beliebte Strecken im Hochsommer lohnt es sich, früh am Kai zu sein; reservieren muss man in der Regel nicht.
Welche Fjorde in Norwegen gehören zum UNESCO-Welterbe?
Der Nærøyfjord (ein Seitenarm des Sognefjords bei Gudvangen) und der Geirangerfjord stehen seit 2005 gemeinsam als „Westnorwegische Fjordlandschaft“ auf der UNESCO-Welterbeliste. Beide zählen zu den schmalsten und dramatischsten Fjorden der Welt und lassen sich per Fjordschiff erleben.
Mehr Camping in Norwegen findest du in der Länderübersicht Camping in Norwegen. Wer Skandinavien verbindet, findet Plätze in Südschweden und an Jütlands Nordseeküste. Alle Fjord- und Küstenplätze zeigt die Kategorie Am Meer, oder nutze die Campingplatz-Suche, um nach Ausstattung wie Hütte, WLAN oder Hund erlaubt zu filtern.
Standortdaten basieren auf OpenStreetMap, © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des jeweiligen Platzbetreibers.